Warum braucht man überhaupt ein Erste-Hilfe-Kit?
Camping findet in der freien Natur statt, oft weit entfernt von der nächsten Ortschaft. Da ist es gut, wenn man im Falle eines Falles in der Lage ist, Erste Hilfe zu leisten. Gerade bei schweren Verletzungen sind die ersten Minuten bis zum Eintreffen des Notarztes entscheidend über den weiteren Behandlungserfolg. Aber auch für kleine Missgeschicke hat sich ein Erste Hilfe-Set schon oft bewährt. Solche Unfälle passieren nämlich meist zum ungünstigsten Zeitpunkt wie beispielsweise samstagabends bei Grillen oder am Sonntagnachmittag beim Fußballspiel, wenn es nur eine ärztliche Notversorgung gibt.
Was gehört in den Nothilfekasten?
Zur Grundausstattung gehören auf jeden Fall Pinzette und Schere, Verbandmaterial, Wundpflaster (am besten im Stück, sodass man sich die passende Größe selbst zuschneiden kann), Klebeband bzw. Heftpflaster, eine Rettungsdecke und ein Dreiecktuch, Wundnahtstreifen und Schmerzmittel sowie persönliche Medikamente. Wie groß der Nothilfekasten ist, hängt von der Länge des Trips ab. Am besten hat man zwei verschiede Sets bereit, eins für Kurzausflüge und eins für längere Reisen.
Was sollte man noch beachten?
Der Nothilfekasten sollte regelmäßig auf Vollständigkeit und Verfallsdaten der Mittel überprüft werden. Man sollte ihn so mitführen, dass er leicht und ohne großes Suchen erreichbar ist. Für Wassersportler und Backpacker empfiehlt sich eine wasserdichte Verpackung des Erste Hilfe-Sets.

