Extrem-Sport Serie – Teil 2 – House Running

Artikel-Info
Bild: William Warby
Veröffentlicht:
5 Mai 2010
house-running-skyscraper

Bereits im letzten Teil unserer Extrem-Sport Serie ging es hoch hinaus und auch im zweiten Teil geht es hoch hinaus. Diesmal geht es jedoch nicht in den Wald oder auf den Berg – diesmal sind Hochhäuser an der Reihe. House Running nennt sich der neue Trendsport, der sich seit ein paar Jahren steigender Beliebtheit erfreut. Der Extrem-Sport lässt sich am ehesten als das umgekehrte Klettern beschreiben. Denn, geht es beim Klettern steil hinauf, so kennt man beim House-Running nur eine Richtung: senkrecht abwärts. Dabei wird der abenteuerlustige Teilnehmer mit einer Kletterausrüstung an der Hauskante gesichert und der Abstieg kann beginnen.

Wer jetzt denkt, dass dies lediglich ein Sport für Profis und erfahrene Kletterer ist, der liegt falsch. Auch Anfänger können – sofern schwindelfrei und in normaler physischer Verfassung – an solch einem Event teilnehmen. Je nach Veranstalter werden verschiedene Kurse angeboten. Alle Kurse beinhalten selbstverständlich eine Einführung und Einweisung in die Vorgehensweise und die Sicherheitsmaßnahmen. Dies ist auch nötig, denn ohne entsprechende Vorbereitung können solche Aktivitäten tödlich enden.

Der Abstieg findet dann in Begleitung statt. Sollten zwischendurch also Probleme auftreten, ist immer jemand mit dabei, der helfen kann. Bei den meisten House-Running Erlebnisse dürfen auch Jugendliche ab 16 Jahren teilnehmen. Findet sich kein entsprechender Anbieter in der näheren Umgebgung, besteht auch die Alternative, dass Erlebnis mit einer Reise verbinden.House Running in Hamburg* findet beispielsweise am Hotel Holiday Inn – angeboten werden hier Pakete mit House Running inklusive Übernachtung für zwei Personen. In der Übersicht der House Running Erlebnisse* sind House Runnings in ganz Deutschland und der näheren Umgebung (auch Österreich und Schweiz) verzeichnet.

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