Mecklenburg-Vorpommern – ein Paradies für Outdoor-Enthusiasten

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Bild: Thomas Kohler
Veröffentlicht:
24 Februar 2010
Landtag Mecklenburg Vorpommern

Foto: Thomas Kohler

Viele Urlauber zieht es in die bekannten Urlaubsregionen wie den Alpenraum oder das Gebiet rings um die Küste der Adria oder andere Tourismus-Hochburgen in südlichen Gefilden. Dort werden sie dann oft mit den negativen Erscheinungen des Massentourismus – wie Überfüllung, hohe Preise, schlechtem Service und Abzocke konfrontiert. Das muss aber nicht sein. Mitten in Deutschland gibt es ein Gebiet voller unberührter Naturschönheiten, wo man sich ungestört erholen und entspannen kann. Mecklenburg-Vorpommern ist vom Massentourismus noch unentdeckt. Nicht umsonst heißt es das “Land der tausend Seen”. Dieser Beiname drückt schon aus, dass es sich bei dieser Region um ein Paradies für Wassersportler aller Art handelt. Dabei ist dieses Urlaubsgebiet aber kein Tummelplatz für Extremsportler oder Leute, die auf Action aus sind, sondern ideal geeignet für den sanften Sport sowie für Familien und/oder Senioren. Auch Paare kommen z.B. bei einem Kuschelwochenende auf ihre Kosten.

Sogar in solch kleinen Orten wie Neu-Canow bei Wustrow mit kaum 20 Einwohnern kann man moderne Ferienunterkünfte mit gutem Standard mieten. Das gesamte Gebiet ist für den Wassersport (wie z.B. Kitesurfen) wie geschaffen. Die meisten Seen sind durch natürliche oder künstliche Wasserläufe miteinander verbunden. Somit kann man z. B. herrliche Bootswanderungen machen, die sich auch über mehrere Tage erstrecken können. Nach Süden kommt man so fast bis Berlin, nach Norden fast bis an die Ostseeküste. Auch Angelsportler können hier ihrem Hobby nach Herzenslust nachgehen, von Windsurfern und Segelsportlern ganz zu schweigen. So wie etwa in der Schweiz jeder Ort seinen Hausberg hat, hat jeder Ort hier seinen Haus-See.

Dazu kommt noch, dass das Land nur dünn besiedelt ist und dadurch die Natur daher weitgehend unberührt ist. Praktisch überall kann man sich Boote und andere Wassersportgeräte ausleihen. Am besten erkundigt man sich rechtzeitig vor Reiseantritt über die aktuellen Angebote vor Ort. So kann man z. B., auch wenn man nicht selbst angelt, frisch gefangenen Fisch direkt vom Fischer kaufen oder sich die regionalen Spezialitäten wie Wildbret oder Fisch in einem der zahlreichen Gasthäuser und Restaurants schmecken lassen. Als kleine Besonderheit kommt noch dazu, dass während der Saison die Läden in den Tourismusgebieten auch sonntags geöffnet haben.