Schmuggeln legal – das VAUDE Safety Camp

Artikel-Info
Bild: Vaude
Autor: Nils Borgstedt
Veröffentlicht:
27 Mai 2010
Vaude-safety-camp

Sicherheit ist der zentrale Faktor im Bergsport. Sei es beim Gehen von Skitouren, großen Expeditionen oder auch nur beim „einfachen“ Wandern. Outdoorsportler müssen in der Lage sein ihr eigenes Können und die örtlichen Gegebenheiten richtig einzuschätzen. Dass dies auch bedeuten kann, den Gipfel nicht zu erreichen, konntet ihr gerade bei Stefan Keck miterleben, der für uns von seiner Expedition zum Dhaulagiri berichtet hat.

Um Bergsportbegeisterten einen Einblick in sicheres Bergwandern und Klettersteiggehen zu geben, veranstaltet Vaude dieses Jahr vom 2. bis zum 4. Juli 2010 erstmals das Vaude Safety Camp in Gargellen/Montafon (Österreich). Den Teilnehmern, Einsteigern wie Könnern, wird eine individuelle Kombination aus Praxis- und Theorieausbildung geboten, die von professionellen Bergsteigern begleitet wird. Auch Stephan Keck wird als Guide mit von der Partie sein.

In der Praxisausbildung lernen die Teilnehmer sicheres Wandern im alpinen Gelände, den richtigen Umgang mit GPS-Geräten, die Orientierung mit der Karte sowie die richtige Klettersteigtechnik. Professionelle Tipps werden neben Keck auch von Hansjörg Auer gegeben, der als einer der besten Alpinkletterer der Welt gilt.
Abends ist ein umfangreiches Theorieprogramm geplant, dass von Eugen Hülsler und Florian Hellberg vom DAV Sicherheitskreis geleitet wird. Die erlernten Kenntnisse können tags darauf bei anspruchsvollen Touren direkt in die Praxis umgesetzt werden. Geplant sind die Madrisa Rundtour und/oder die Besteigung der Rätschenfluh. Als besonderes Highlight des Vaude Safety Camps 2010 gilt die Besteigung des Schmugglersteigs auf den Gargellener Köpfen. Die einzelnen Bausteine aus Theorie- und Praxis kann sich jeder Teilnehmer je nach seinem bisherigem Wissen und Können individuell zusammenstellen.

Schmuggeln legal – der Schmugglersteig
Der Schmugglersteig auf den Gargellener Köpfen im Montafon wurde erst im Mai 2010 eröffnet. Dieser also fast noch jungfräuliche Klettersteig ist aber keineswegs unschuldig. Wer den Schmugglersteig begehen möchte, der muss sich auf einiges gefasst machen. Konkret auf Bergabenteuer und herrliche Ausblicke.

Um den Steig für Bergsteiger jeden Niveaus begehbar zu machen, führen zwei Routen ans Ziel. Die Normalvariante richtet sich dabei an Einsteiger und Familien und damit an all jene, die einigermaßen stressfrei durch die Wand kommen möchten. Die anspruchsvollere Variante hat unter anderem zwei Seilbrücken zu bieten, die es zu überwinden gilt (siehe Artikelbild). Es heißt also 19 beziehungsweise 23 Meter Seiltanz für jeden wahren Schmuggler. Wer diesen ersten Nervenkitzel hinter sich gebracht hat, wird nun kräftig gefordert – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Es gilt nun die etwa 20 Meter lange, leicht überhängende Schmugglerwand zu durchsteigen. Anstrengung und Aufmerksamkeit werden danach mit einem herrlichen Ausblick belohnt.

Zum Abschluss beider Varianten muss die Kristallwand erklommen werden. Die 12 Meter hohe, senkrechte Wand führt zum Gipfel, von dem aus man freien Blick in die Silvretta, auf den Rätikon und den Arlberg hat.

Gewinnspiel – Sei dabei beim Safety Camp 2010
Die Lust auf den Schmugglersteig hat dich gepackt und du willst den Andrenalinkick selbst erleben? Dann mach mit bei unserem Gewinnspiel und gewinne einen von zwei Teilnehmerplätzen am Vaude Safety Camp 2010. Die Sartplätze sind inklusive Übernachtung und Vaude-Produkten.

Schicke einfach eine E-Mail mit dem „Betreff Safety Camp 2010“, deinem Namen, deiner Adresse und deiner Telefonnummer an vaude@netzathleten.de.

Das Gewinnspiel läuft bis zum 01.06.2010.

Auf www.vaude.com könnt Ihr Euch auch regulär anmelden und findet noch weitere Informationen zum Event selbst.

Wer sich über die beiden Bergsteiger und Kletterer Stephan Keck und Hansjörg Auer informieren möchte, der kann das unter www.alpinist.at bzw. www.team-alpin.at/hansjoerg.php tun. Weitere Infos zur direkten Umgebung findet ihr unter www.gargellen.at und www.landal.at.

Hier geht’s zum Originalartikel auf netzathleten.de.