Lagerfeuer – So gehts richtig

Gibt es etwas schöneres, als nach einem angenehmen Tag in der Natur den Sonnenuntergang am eigenen Lagerfeuer zu genießen? Aber wie stellt man das an? Wie macht man ein Lagerfeuer richtig? Dazu braucht es nicht viel: Eine sichere Feuerstelle, etwas Zunder und idealerweise trockenes Holz.

Zur Feuerstelle:
Stellen Sie sicher, dass ihr Feuer nur dort brennt, wo es auch soll. Nicht brennbare Untergründe sind Erde, Sand oder Stein. Nachdem Sie einen solchen Platz gefunden haben legen Sie einen Steinkreis in der Größe, die Ihr Feuer haben soll. Lassen Sie in dem Kreis einen Stein aus und zwar in der Richtung, aus der der Wind kommt. Das sorgt später für eine bessere Sauerstoffzufuhr zum Feuer.

Nun besorgen Sie sich Zunder. Sollten sie kein Papier oder sonstige Zündhilfen zur Hand haben, dann machen Sie sich ihren Zunder selbst. Bestens geeignet sind sehr trockene Gräser, Flechten an den Bäumen (diese wachsen übrigens immer an der Wetterseite eines Baumes), Pilze (sogenannter Zunderschwamm, der meist an toten Bäumen wächst) oder auch die weißen Teile von Birkenrinde.

Nun bauen sie Ihr Feuer auf! Dazu nehmen sie eine frische Astgabel und stecken sie in die Erde. Die Astgabel sollte nicht sehr hoch sein. Sie erleichtert Ihnen nun das pyramidenförmige Anlegen des Brennmaterials. Um die Astgabel herum legen Sie den Zunder aus. Beginnen Sie jetzt mit kleinen dünnen und trockenen Zweigen eine Pyramide um die Astgabel zu stellen. Eine kleine Lücke muss verbleiben, damit Sie später den Zunder entzünden können. Die trockenen Äste finden Sie am besten an toten aber noch stehenden Bäumen. Liegendes Holz ist meist morsch und enthält zu viel Wasser. Nach außen hin sollte die Dicke der Äste stetig zunehmen. Starten Sie nicht gleich mit zu dicken Ästen. Diese können Sie für später aber schon bereit legen. Jetzt entfachen Sie den Zunder. Durch vorsichtiges anpusten des klimmenden Zunders entfachen Sie die kleinen Äste und ihr Feuer brennt!

Lange und dickere Äste können nun mit einem Ende ins Feuer gelegt werden. Schieben Sie die Äste dann immer nach. Alternativ können Sie auch Holzscheite Kreuzweise auf die Glut legen. Sorgen Sie dafür, dass die Scheite nicht zu dicht liegen und immer genug Sauerstoff an das Feuer kommt. Zu wenig Sauerstoff bedeutet Qualm und Rauch. Ein luftig gesetztes Feuer bringt schöne Flammen, fast keinen Qualm und ganz viel Freude!

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